Hannes Böhringer
Hannes Böhringer Professor der Philosophie an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig
Geboren 1948 im Rheinland. Studium der Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte in Münster, Heidelberg und Bochum, danach Lehrbeauftragter für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf. 1979 – 1985 Hochschulassistent im FB Philosophie der FU Berlin, 1986 / 87 Gastprofessor (Schwerpunkt Kunstphilosophie) an der Gesamthochschule Kassel. 1987 – 89 Professor für Philosophie FU Berlin, 1989 – 95 Professor für Philosophie an der GHK Kassel (FB Kunst), seit 1995 Professor für Philosophie an der Hochschule für Bildenden Künste Braunschweig. Gastprofessuren in Paris, Budapest und Madison (Wisconsin).
Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.:  Begriffsfelder. Von der Philosophie zur Kunst. Merve 1985, Moneten. Von der Kunst zur Philosophie. Merve, 1990. Orgel und Container, Merve 1993. Was ist Philosophie? Merve, 1993. Auf der Suche nach der Einfachheit. Merve, 2000. Essays u.a. in: Philosophien der neuen Technologien, Merve, 1989 und in: Platz machen, Merve 1995. Hannes Böhringer lebt in Berlin.

 

Heinz Dürr
Heinz Dürr

Aufsichtsratsvorsitzender der Dürr AG, Stuttgart,  und Stiftungskommissar der Carl-Zeiss-Stiftung
Geboren 1933 in Stuttgart. 1954 – 47 Nach dem Abitur und einer praktischen Ausbildung als Stahlbauschlosser Studium an der TU Stuttgart. 1957 – 1980 Leitung der Fa. Otto Dürr, Stuttgart, zuletzt als alleinzeichnungsberechtigter Geschäftsführer. 1975 – 1980 Vorsitzender des Verbandes der Metallindustrie Baden-Württemberg und Mitglied des Präsidiums von Gesamtmetall. 1980 – 1990 Vorsitzender des Vorstandes der AEG Aktiengesellschaft. 1986 – 1990 Mitglied des Vorstandes der Daimler Benz AG. 1991 – 1994 Vorsitzender des Vorstandes der DB und der DR, danach (1994 – 1997) Vorsitzender des Vorstandes der DB AG, danach (1997 – 1999) Vorsitzender des Aufsichtrates der DB AG. Mitglied im Board of Overseers der Columbia Business School, New York.
Im  Juli 1996 Verleihung der Ehrendoktorwürde der RWTH, Aachen. Zahlreiche Aufsichtsratsmandate und Ehrenämter, u.a. Vorstandsvorsitzender der »Freunde und Förderer des Deutschen Theaters und der Kammerspiele e.V.«, Berlin und Aufsichtsratsvorsitzender der »Partner für Berlin. Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH. Heinz Dürr lebt in Berlin.

 

Adrienne Goehler
Adrienne Goehler

Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg
Geboren 1955 in Lahr. Studium der Germanistik und Romanistik in Freiburg. 1978 Übersiedelung nach Hamburg, Beginn des Studiums der Psychologie. 1986 Abschluß Diplom-Psychologin. Gleichzeitig politisches Engagement für die politischen und kulturellen Angelegenheiten Hamburgs. Schwerpunkte vieler Projekte, Vorträge und Artikel waren die Themen »Frauen – Macht – Kunst – Politik«. 1986 zog sie mit der Frauenfraktion der GAL in die Hamburger Bürgerschaft ein. Seit 1989 ist Adrienne Goehler Präsidentin der Hochschule für bildende Künste und Mitglied in diversen Jurys, Räten und Beiräten.

 

Boris Groys
Boris Groys

Rektor der Akademie der Bildenden Künste, Wien
Geboren 1947 in (Ost-) Berlin. 1965 – 1971 Studium der Philosophie und Mathematik an der Universität Leningrad. 1971 – 1976 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in verschiedenen akademischen Institutionen in Leningrad. 1976 – 1981 Hochschulassistent im Institut für Strukturelle und Angewandte Sprachwissenschaft der Universität Moskau. Im Dezember 1981 Übersiedelung aus Moskau in die Bundesrepublik Deutschland. 1982 – 85 Verschiedene Lehraufträge an Universitäten der BRD. 1986 – 87 Freier Autor in Köln 1988 Gastprofessur im Fachbereich Slawistik der Universität Pennsylvania, USA. 1988 – 1994 Hochschulassistent im FB Philosophie an der Universität Münster. 1991 Gastprofessor Slawische Sprachen und Literaturen im FB Kunstgeschichte der Universität Südkalifornien, Los Angeles, USA. 1992 Promotion in Philosophie in Münster. Seit 1994 Professor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe. Seit April 2001 Rektor der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.: Gesamtkunstwerk Stalin. München, Hanser, 1986. Zeitgenössische Kunst aus Moskau Von der Neo-Avantgarde zum Post-Stalinismus. Hanser, München, 1991. Über das Neue. Versuch einer Kulturökonomie. München, Hanser, 1992. Unter Verdacht. München, Hanser, 2000.

 

Bernd Kauffmann
Bernd Kauffmann

Präsident der Stiftung Weimarer Klassik
Geboren 1944 in Ahaus. Studium der Publizistik und Rechtswissenschaft an der FU Berlin, danach in Hamburg. 1971 – 1974 Jurareferendariat, gleichzeitig Regieassistenzen am Thalia-Theater, Hamburg. 1975 – 76 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Niedersächsischen Landtag. 1976 – 1978 Leiter des Referats Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Niedersächsischen Kultusministerium, danach Leitung des Ministerbüros und Abteilungsleiter. Ab Juni 1989Generalsekretär der Stiftung Niedersachsen, Direktor der Theaterformen, Braunschweig / Wolfenbüttel. Seit 1992 Präsident der Stiftung Weimarer Klassik, zugleich Intendant des Kunstfestes Weimar und Generalbevollmächtigter der »Weimar 1999-Kulturstadt Europas GmbH«. 1996 – 2000 Vorsitzender des Kulturrates der EXPO 2000, Hannover. Seither wieder Präsident der Stiftung Weimarer Klassik. Ab Juni 2001 wird Bernd Kauffmann Generalbevollmächtigter des Zentrums Schloß Neuhardenberg sein.

 

Astrid Kuhlmey
Astrid Kuhlmey

Abteilungsleiterin der Abteilung »Kultur aktuell« des Senders DeutschlandRadio Berlin
Geboren 1945 in Rapotin. 1959 Abitur in Berlin, anschließende Ausbildung zur Buchhändlerin. 1966 – 1970 Studium der Journalistik an der Leipziger Karl-Marx- Universität, 1978 – 1982 externes Studium der Kunstwissenschaft an der Humboldt – Universität . 1971 – 1990 Fachredakteurin und Autorin in der Kulturredaktion des Berliner Rundfunks. (Spezialgebiet Bildende Kunst). 1990 – 1993 Redakteurin und Autorin bei DS Kultur. Seit 1994 Redakteurin und Autorin bei DeutschlandRadio Berlin. Seit 1999 Abteilungsleiterin der Abteilung »Kultur Aktuell« des Senders. Zahlreiche Rundfunkmanuskripte für Werkstattgespräche und Features zur bildenden Kunst. Beim Berliner Rundfunk Aufbau einer speziellen Sendereihe zur jungen Kunst in der DDR. Langjährige Rezensentin beim »Morgen«. Veröffentlichungen in der Zeitschrift Bildende Kunst, Ausstellungstexte.

 

Moritz Müller-Wirth
Moritz Müller-Wirth

Feuilletonkorrespondent der Frankfurter Allgemeine Zeitung in Berlin
Geboren 1963 in Karlsruhe. 1969 – 1981: Gymnasialausbildung an der Europäischen Schule, Karlsruhe, Abitur. 1981 – 1983 Ausbildung zum Verlagskaufmann bei der Badischen Zeitung in Freiburg. Zivildienst beim BUND, Freiburg, danach 1985 – 1991 Studium der Politikwissenschaften und der Geschichte in Freiburg, München, Rom. 1991 – 1992: Redaktionsvolontariat beim »Tagesspiegel«, Berlin. 1992 – 1994, Kulturkorrespondent in Berlin für den »Focus«, München. 1994 – 1995 Stellvertretender Ressortleiter Politik / Nachrichten beim »Tagesspiegel«, Berlin. 1995 – 1997: Chefredaktion des Stadtmagazins »Ticket« (Kulturbeilage des »Tagesspiegels«), 1997 – 1999 Stellvertretender Ressortleiter Kultur beim »Tagesspiegel«. August 1999-2001 Feuilletonkorrespondent der FAZ in Berlin. Seit 1996 Dozent an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin (Studiengang Kulturmanagement). Seit April 2001 Ressortleiter Leben/Reisen bei der Wochenzeitung »Die Zeit«.
Veröffentlichungen u.a.: Die Debatte um eine Parlamentsreform in Italien (Frankfurt, Lang, 1992), Die Kulturmacher – eine Zwischengeneration auf dem Vormarsch. (Verlag Fannai und Walz, Berlin, 1996)

 

Hermann Rauhe
Hermann Rauhe

Präsident der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg
1951 - 1959 Studium der Musik und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik, Hamburg. Studium der Musik- und Literaturwissenschaft, der Erziehungswissenschaft, der Philosophie, Soziologie, Theologie und Phonetik an der Universität Hamburg. 1955 Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium für die Fächer Musik und Deutsch. 1959 Promotion zum Dr. phil. (Hauptfach Musikwissenschaft). 1965 Professor an der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg. 1978 - 2002 Präsident der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg. 1980 - 1982 Vorsitzender der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen der Bundesrepublik Deutschland. 1982 Mitglied im ZDF-Fernsehrat. 1983 Mitglied im Beirat der Neuen Musikzeitung. 1984 Einführung des Kontaktstudiums Popularmusik an der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg. 1987 Gründung und Leitung des Diplomaufbaustudienganges Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg. 1990 - 1996 Präsident des Kuratoriums der Deutschen Phono-Akademie. 1995 Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival.
Langjährige Tätigkeit in Rundfunk und Fernsehen. Zahlreiche Ehrenämter. Publikationen in den Bereichen Musikpädagogik, Musik- und Medienforschung, Musiksoziologie, Musikpsychologie und -Therapie, Jazz und Popularmusik.