Wibke Bruhns
Wibke Bruns Freie Autorin und Journalistin, lebt in Berlin.
Geboren 1938 in Halberstadt am Harz. Schulzeit in Deutschland, Schweden, England. Studium der Geschichte und politischen Wissenschaften in Hamburg. Volontariat bei der BILD-Zeitung, ab 1962 Redakteurin und Moderatorin beim Landesstudios Hamburg des ZDF (Regional-, Innenpolitik, Kultur). Ab 1971 erste Nachrichtensprecherin des deutschen Fernsehens (ZDF), Moderatorin des »Tagesmagazins«. Ab 1974 Reporterin des STERN. 1979 – 1984 Nahost-Korrespondentin des STERN in Jerusalem, danach bis 1988 Leiterin des Washingtoner Büros des STERN. Nach 1988 Tätigkeit als freie Autorin. 1995 – 1998 Kulturchefin beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg, danach in 2000 Sprecherin der EXPO 2000 in Hannover. Seither freie Autorin.

 

Stefan Hilterhaus

Tanzlandschaft Ruhr
Stefan Hilterhaus hat nach seiner Ausbildung in Köln und Düsseldorf in Klassischem und Modernen Tanz,  an der Folkwang-Hochschule Essen  mit Jean Cébron als Meisterschüler studiert und abgeschlossen. (Jooss/Leeder/Laban Technik) 1989 gründetete er das »Ensemble Tako«, für das er mehrere Tanzproduktionen schuf und in denen er tanzte.
Neben Gastengagements u.a. beim »Tanztheater Wuppertal« unter der Leitung von Pina Bausch, seinen eigenen Tanzwerken schuf er von 1991 – 1999, zumeist zusammen mit Olimpia Scardi Choreographien für Schauspiel und Opernproduktionen so u.a. an der Folkwang Hochschule, Grillo Theater in Essen, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Theater Oberhausen, an den Kammerspielen in Bonn und der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, am Theater Neumarkt in Zürich, dem Düsseldorfer Schauspielhaus sowie für die Kinoproduktion »Aimeé und Jaguar«. (Regisseure: u.a. Volker Hesse, H.G. Heyme, Ulrich Heising, Klaus Weise, Chris Alexander, Anna Badora, Max Färberbröck)
Außerdem arbeitete er mit bildenden Künstlern, Architekten und modernen Komponisten zusammen und unterrichtet zusammen mit Prof. Jean Cébron bei internationalen Workshops.
Stefan Hilterhaus leitet seit 1998 die Tanzlandschaft Ruhr, ein internationales Qualifizierungs- und Produktionsprojekt, welches im gesamten Ruhrgebiet Tanzproduktionen in Theater- und Industrieräumen Künstler der Region mit Auswärtigen in einen intensiven Austausch bringt. In der Architektur dieses Projektes nimmt neben den Produktionen der Bereich der Qualifizierung in Workshops und Symposien, sowie internationale Hochschulprojekte und die Öffnung gegenüber Wissenschaft und Alltagskultur, sowie anderen Kunstsparten eine tragende Rolle ein.

 

Leni Hoffmann

Freischaffende Künstlerin. Lebt und arbeitet in Düsseldorf.
Geb. 1962 in Bad Pyrmont, aufgewachsen in Düsseldorf und Genf. Von 1982 – 87 Studium  bei Georg Pfahler an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. 1997 hatte Lenie Hoffmann eine Gastprofessur an der »Ecole Nationale des Beaux Arts« in Lyon, danach unterrichtete sie als Gastprofessorin an der Städelschule in Frankfurt a.M. 
In den letzten Jahren zahlreiche Ausstellungen in europäischen und außereuropäischen Museen: u.a. Kunstmuseum St. Gallen , Städtische Galerie im Lenbachhaus, München , Kunstbunker, Nürnberg, Haus der Kunst, München, sowie in Museen in Brisbane, Mouans-Sartoux, Wien und Barcelona. Veröffentlichung von Ausstellungskatalogen, so u.a.  »Qui? Quoi? Ou? Un regard sur l’ art en Allemagne 1992 », Ausst.kat., Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, 1992 ; weiterhin : « Leni Hoffmann – riffraff », Ausst. Kat. Offermann Galerie, Köln 1991. 

 

Jean-Baptiste Joly
Jean-Baptiste Joly

Direktor der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart
Geboren 1951 in Paris. 1969 – 1976 Studium der Germanistik an den Universitäten Paris-Sorbonne Nouvelle (Paris III), FU Berlin, Paris-Vincennes (Paris VIII). 1976 – 1983 Deutschlehrer bei Paris. Von 1983 – 1988 Direktor des Institut Francais in Stuttgart. Seit dem 1.1. 1989 Vorstand der Stiftung Akademie Schloss Solitude, Gründungsdirektor und künstlerischer Leiter der Akademie. Honorarprofessor an der Kunsthochschule Weißensee, Hochschule für Gestaltung, Berlin. Vorstandsmitglied diverser Stiftungen (u.a.: Rudolf-Eberle-Stiftung zur Förderung junger Geiger und Streicher, Merkur-Stiftung). Mitglied im Kulturausschuss der Landeshauptstadt Stuttgart, Mitglied des Zentrums für Kulturtheorie und Kulturwissenschaften der Universität Stuttgart. »Chevalier de l’ Ordre des Arts et Lettres de la République Francaise.« 

 

Tom Stromberg
Tom Stromberg

Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg
Geboren 1960 in Wilhelmshaven. Ab 1980 Studium der Germanistik und Theaterwissenschaften in Köln. 1981 – 83, während des Studiums freier Mitarbeiter beim WDR. 1984 – 85 Dramaturg am Staatstheater Darmstadt. 1986-1996 Dramaturg / Chefdramaturg, Mitglied der Künstlerischen Leitung und Intendant am Theater Am Turm (TAT), Frankfurt. 1990 Leitung des Festivals »Experimenta 6«, zum Thema Heiner Müller, 1996 – 1998 Künstlerischer Berater von William Forsythe. 1996- 2000. Künstlerische Leiter für das Kultur- und Ereignisprogramm der EXPO Hannover GmbH. In diesem Rahmen Vorsitzender des Beirates des Theaterfestivals »Theaterformen«, Co-direktor des Festivals »TANZtheater INTERNATIONAL« . Seit August 2000. Intendant des Schauspielhauses, Hamburg. Mehrere Berufungen in wiss. Beiräte, Kuratorien etc.. 1993 – 1996 Lehraufträge in Gießen, Mainz und Innsbruck. 1997 Preisträger »Hörspiel des Jahres« für »Will it be a likeness«, von und mit John Berger, Regie juan Munoz/ Tom Stromberg.

 

Claudia Wahjudi
Claudia Wahjudi

Redakteurin Berliner Stadtmagazin Zitty
Geboren 1965. Sie ist Redakteurin beim Berliner Stadtmagazin Zitty und arbeitet für Kunstzeitschriften und Tageszeitungen. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.:  Metroloops. Berliner Kulturentwürfe. Berlin1999.

 

 

Beat Wyss
Leiter des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Stuttgart
Geboren 1947 in Basel. Studium von Kunstgeschichte, Philosophie und deutscher Literatur in Zürich. 1980-1983 Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds an der FU Berlin und am Istituto Svizzero di Roma. 1986-1989 Lektor beim Artemis Verlag (Zürich und München) und Lehrbeauftragter für Architektur- und Kulturgeschichte an der Eidgenössisch-Technischen Hochschule (ETH) Zürich. 1989-1990 Vertretungsprofessur an der Universität Bonn. 1990 Visiting Scholar am Getty Center, Santa Monica, Kalifornien. 1991-1997 Professor für Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. 1996 Gastprofessur an der Cornell University, Ithaca, N.Y. Seit 1997 Leiter des Instituts für Kunstgeschichte an der Universität Stuttgart. 1999 Gastprofessur an der Aarhus Universität, Dänemark.
Zahlreiche Veröffentlichungen auf den Gebieten der Gegenwartskunst (z.B. Die Welt als T-Shirt. Zur Ästhetik und Geschichte der Medien. DuMont, Köln, 1997), der Klassischen Moderne (Trauer der Vollendung. 1985; Der Wille zur Kunst. Zur ästhetischen Mentalität der Klassischen Moderne. DuMont, Köln, 1996) und der Kunst der Neuzeit in ihren kulturgeschichtlichen und rezeptionsge­schichtlichen Zusammenhängen; Quellen zur Architekturtheorie; Architektur- und Stadtbaugeschichte des 19.und 20. Jahrhunderts.

 

Wolfgang Zinggl
Wolfgang Zinggl

Freischaffender Künstler, Österreichischer Kurator für »Kunst und Ökologie«
Geb. 1954 in Wien. Studium der Psychologie, Ethnologie und Malerei in Wien, Dissertation im Bereich der Kunstpsychologie. Seit 1984: verschiedene wissenschaftliche Veröffentlichungen und Kunstkritiken. Zwischen 1988 – 99 zahlreiche Lehraufträge an verschiedenen Universitäten.
Gründet 1993 die aktivistische Künstlergruppe WochenKlausur, die Kunst als Möglichkeit für konkrete sozialpolitische Eingriffe begreift. Seither dreizehn internationale Projekte, u.a.  in Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Japan, Mazedonien. Von 1995 – 97 Herausgeber der Kunstzeitschrift »Zur Sache«. Von 1997 – 2000 Österreichischer Bundeskurator für bildende Kunst und Leiter der Institution »Depot - Kunst und Diskussion«  im Wiener Museumsquartier. 1999 Herausgeber des Weissbuchs zur »Reform der österreichischen Kulturpolitik« . Seit 2000 im Auftrag des Österreichischen Wissenschaftsministeriums Kurator für »Kunst und Forschung«. Wolfgang Zinggl ist seit 1998 Mitglied im Unesco-Kulturausschuss. Er lebt und arbeitet in Wien.
Veröffentlichungen: WochenKlausur. Aktivismus und Interventionskunst. (Hg.) Springer, Wien 2000. Art als SocioPolitical Intervention . Springer, New York, 2000. Spielregeln der Kunst (Hg.) VDK, Dresden Berlin 2001. »Vom Objekt zur Intervention«, in: Offene Handlungsfelder (Hg. P.Weibel), DuMont, Köln, 1999.